Dienstag, 16. Juli 2013

Eugenol - Hauptbestandteil im Gewürznelkenöl


Der Begriff "Eugenol" taucht in Fachliteratur von Aromatherapie und Phytotherapie immer wieder auf.

Was also ist Eugenol?

Eugenol ist ein Phenylpropanoid mit einem charakteristischen  Geruch nach Gewürznelken.
Es kommt natürlich vor in Gewürznelkenöl (70–95 %), in Pimentöl und Pimentblätteröl (60–90 %), in Bayöl (50–60 %) und Zimtöl (Zimtrindenöl: 5–10 %, Zimtblattöl über 90 %). Außerdem findet sich Eugenol in Lorbeer, Basilikum, Banane, Kirsche und Muskat.
In der Zahnheilkunde wird Eugenol als schmerzstillendes (nur oberflächlich), antibakterielles und entzündungshemmendes Mittel eingesetzt. Es wird unter dem Handelsnamen Ledermix Zement m Eugenol Lösung® zur Vorbeugung von Pulpitis, zur Therapie der akuten Pulpitis oder der akuten Parodontitis verwendet. Auch in provisorischen Zementen und Füllmaterialien (Zinkoxid-Eugenol-Zement) zusammen mit Eugenolether, Eugenolbenzoat, Eugenolcinnamat, Eugenolacetat wird Eugenol eingesetzt.
In Aromatherapie und Phytotherapie kommt Eugenol vor allem als Bestandteil von Nelkenöl ( = Gewürznelkenöl) zur Anwendung. Nelkenöl besteht zu 85 – 95 % aus Eugenol. Es wirkt antimikrobiell und lokalanästhetisch (örtlich schmerzstillend). Gewonnen wird Nelkenöl aus den Blütenknospen von Syzygium aromaticum.
In konzentrierter Form kann Nelkenöl gewebereizend wirken.

Siehe auch:








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